Wer darf in Schweden angeln?

Häufig werden wir von unseren Urlaubern gefragt, wer in Schweden angeln darf. Die zahlreichen Seen und ihr guter Fischbestand sind für Hobbyangler ideal, um einen Urlaub in Schweden zu verbringen. Inmitten wunderbarer Landschaften die Ruhe auf dem See genießen, während die Pose im Wasser auf den nächsten Fang wartet. Angeln in Schweden ist immer ein großartiges Erlebnis. In kleinen wie großen Seen gibt es neben Hecht, Zander und Barsch weitere Fischarten. Der Saibling ist sehr beliebt, ebenso Felchen, Quappen und natürlich Lachsforellen. Es gibt einige Unterschiede zu den allgemeinen Richtlinien in Deutschland. So werden junge Fische, und dies gilt insbesondere für Zander und Hecht, in Schweden wieder zurück ins Wasser gesetzt.

 

Angelkarte - Wer darf in Schweden angeln?

Generell benötigen Sie zum Angeln eine Angelkarte. Die Angelerlaubnis nennt sich in Schweden Fiskekort. Diese Regelung sollte ernst genommen werden, da das Angeln ohne Erlaubnis schwer bestraft wird. Auch regional gibt es Unterschiede, denen sich die Angler anpassen müssen. Dazu gehört die angesprochene Mindestgröße der Fische und die Einhaltung von Sperrgebieten. Ebenso darf in diversen Regionen nur zu bestimmten Zeiten geangelt werden. So beginnt die Angelsaison am See Stora Nätaren beispielsweise am 1. Mai und endet bereits am 31. Juli. Nicht eingeschlossen sind private Wasserflächen des Sees, hier darf auch in der restlichen Zeit des Jahres geangelt werden.

Grundsätzlich gilt: Als Angler brauchen Sie in allen Regionen Schwedens eine Anglerkarte oder Genehmigung. Ausgenommen von dieser Regelung zum Angeln sind die fünf größten Seen: Der Storsjön, Hjälmaren, Vänern, Mälaren sowie Vättern. Auch das Angeln an der Küste benötigt keine Genehmigung. Die neuesten Vorschriften besagen, dass pro Tag und Person nur drei Hechte in der Größe zwischen 40 und 75 cm in der Ostsee gefangen werden dürfen.

 

Zusätzliche Regelungen zur Angelkarte

Ferner sind Fischfarmen und ausgelegte Fischgeräte zu achten. Hier darf jeweils im Umkreis von 100 Meter nicht geangelt werden. Ebenso ist es nicht erlaubt, mit Schleppangeln oder Netzen zu fischen. Für das beliebte Eisangeln in den Wintermonaten benötigen Sie eine gesonderte Erlaubnis.

 

Angeln ohne Angelkarte

Das Schöne an einem Schweden-Urlaub unweit des Vättern See ist: Sie können sich spontan entscheiden zu angeln und das ohne Angelkarte. Sie können sich also ausprobieren und vom Boot aus angeln oder einfach vom Strand aus. Als einer der größten Binnenseen in Europa finden Sie hier auch den Vättern-Saibling. Dennoch gilt immer und an jedem Gewässer: Verhalten Sie sich rücksichtsvoll und fischen Sie nicht mehr, als Sie essen können. Denn auch spätere Generationen sollen sich am Fischreichtum in Schweden erfreuen können.

 

Hinweis: Sie möchten in Norwegen angeln? Dann finden Sie hier wichtige Informationen für Ihren Angelurlaub.

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